Schall

Schall und Lärm sind Immissionen, die einerseits subjektiv empfunden und anderseits objektiv gemessen werden. Lärmquellen können im Haus (lautes Musikhören des Nachbarn, Streitigkeiten usw.) vorkommen oder von aussen (Strassen, Bahn und Luftverkehr, Veranstaltungen, Baulärm usw.) stammen.

Während man für Wärmeisolationen viel investiert (Heizkostenersparnis, Wertvermehrung), wird bei Investitionen für Schalldämmung oft gezögert. Einerseits können Hausbesitzer dem Lärm eher entfliehen, anderseits gelten Immissionsgrenzen oft nur begrenzt (entlang von Autobahnen und Bahnlinien, in den Flugschneisen).

Schall und Lärm können, sich auf das zentrale Nervensystem (Schlafmangel), die Psyche (Leistung, Konzentration, Reizbarkeit usw.) sowie das vegetative Nervensystem (Blutdruck, Blutverteilung, Herzfrequenz, Magen-Darm-Störungen usw.) auswirken.

Einerseits muss der Lärm an der Quelle bekämpft werden. Das ist aber nicht immer und überall möglich. So braucht es auch bauakustische Massnahmen wie Schallisolation (Fenster, Türen, schwimmende Böden, Trennung von Baukörpern) und raumakustische Massnahmen (Akusatikdecken und -wände).


Erfassung

Wir erfassen die Geräusche mit speziellen Aufzeichnungsgeräten und dem geeichten Mikrofon die Schall-Emissionen. Aufgrund der Aufzeichnungsanalyse werden die möglichen Quellen spezifischer Frequenzen festgestellt. Daraus sind die möglichen Verursacher ersichtlich.

Die Höhe der Lärmbelastung ist von der Geräuschquelle, den Ausbreitungsbedingungen, dem Raum und der Exposition der Betroffenen abhängig.

Der Lärm wird in Dezibel gemessen. Der Grenzwert für gesundheitsgefährdenden Lärm wurde von der SUVA auf 85 dB festgelegt.



Messung mit Schall- und Frequenzaufzeichnungen


Geeichtes Mikrofon mit Tonaufzeichnungsgerät



Ziele / Infos

  • Bauten an Lärmquellen vermeiden.
  • Schall an der Quelle reduzieren.
  • Wenn nötig, schallisolierende Fenster und Türen in Betracht ziehen.