Hausuntersuchung

Heutige Gebäude werden zunehmend abgedichtet, um Energie einzusparen. Dadurch wird der Luftaustausch zwischen innen und aussen massiv reduziert. Im Raum befindliche Schadstoffe wirken daher länger und intensiver auf den Menschen ein.

Bei der baubiologischen Hausuntersuchung werden Einflussfaktoren des Raumes erfasst, so z.B. chemische Dämpfe, Pilzsporen, elektrische und magnetische Felder, Bodeneinflüsse, etc. Diese Einflüsse werden mit physikalischen Messgeräten und –methoden ermittelt und mit den baubiologisch empfohlenen Zielwerten verglichen.

 

Wann ist eine Hausuntersuchung angesagt?

  • Bei ärztlicher Empfehlung
  • Bei therapieresistenten Patienten
  • Zur Vorsorge für ein gesundes Haus und einen erholsamen Schlafplatz
  • Bei Krankheiten im möglichen Zusammenhang mit Haus oder Schlafplatz
  • Bei Schlafstörungen, starkem Träumen, Rheuma, Herzjagen, Energiemangel
  • Bei diffusen Krankheitsbildern (vom Arzt häufig als Psychosomatik eingestuft)
  • Bei Allergien, Neurodermitis, Sehstörungen, Darmstörungen, Krebs, MS, MCS usw.
  • Bei Unwohlsein, welches mit dem Haus in Verbindung gebracht werden könnte.

Im Grunde genommen kann bei jedem Menschen, ob gesund oder krank, eine wohngesundheitliche Hausuntersuchung angezeigt sein. In der Baubiologie gilt ebenfalls das Sprichwort: Vorbeugen ist besser als heilen.

 
 



Ablauf einer Hausuntersuchung

  • Vororientierung
  • Eingehendes Gespräch  
  • Durchführung von Messungen und Stellungsnahme
  • Bericht
  • Eingehende Beratung
  • Empfehlungen für weiterführende Massnahmen, evtl. Sanierungen, usw.
  • Durchführung von Sanierungsmassnahmen (bei Erfordernis)

Zum Abschluss der baubiologischen Hausuntersuchung erhalten Sie einen schriftlichen Bericht, in dem die Messresultate anhand der baubiologischen Zielwerte beurteilt werden und Empfehlungen für konkrete weitere Massnahmen abgegeben werden.